Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Schön, dass Sie sich für unseren Onlineauftritt interessieren. Als Pfarrer der Pfarrgemeinde Roding und der Expositurgemeinde Trasching heiße ich Sie herzlich willkommen.


Vielleicht planen Sie einen Besuch, vielleicht sind Sie neu zugezogen, vielleicht sind Sie hier einfach „vorbeigesurft“ und hängen geblieben …? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie ein wenig durch unsere Seite blättern:

Seelsorgeteam, haupt- und ehrenamtliche Verantwortliche und viele Menschen sind bei uns „Kirche vor Ort“.
Die Homepage dient als Information, sie kann und will aber nicht die persönliche Begegnung ersetzen. Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein, unsere Gemeinde kennen zu lernen. Unsere gemeinsamen Gottesdienste, sowie die Arbeit in Gruppen und Verbänden erfüllen keinen Selbstzweck:
Als Christen sind wir mit Gott und den Menschen unterwegs und für unseren Nächsten da.
Das versuchen wir in vielfältiger Weise.
Wir würden uns freuen, Sie dafür interessieren zu können.

Holger Kruschina, Pfarrer

Mein Wort an Sie

Der November ist „Totenmonat“. Schon in den letzten Pfarrbriefen hat mich dieser Gedanke beschäftigt. Heute möchte ich einmal den Verstorbenen (und ihren nahen Angehörigen) ein herzliches Vergelt’s Gott sagen.

Immer wieder geschieht es, dass ich in der Anzeige lesen kann, dass statt Kranzspenden um Unterstützung für die Renovierung unserer Kirchen gebeten wird. Ich kann gut verstehen, dass Einrichtungen, die der Familie besonders in den letzten Lebensmonaten hilfreich zur Seite gestanden sind, etwa Hospize oder Palliativeinrichtungen, emotional näher stehen. Und wenn etwas Gutes unterstützt wird, darf es keinen Futterneid geben.

Aber ich weiß auch, dass es neben den im weitesten Sinn medizinischen Einrichtungen immer noch auch die Kirchen sind, in die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten gehen – und im Falle des Todes sich auch dort zur gemeinsamen Trauerfeier versammeln.

Man merkt den Kirchen an, dass ihre Mauersteine die Gebete der Menschen von Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten atmen: Leid und Trauer, aber ebenso auch Freude und Hoffnung, Dank. Den Erhalt dieser „Mauern“ zu unterstützen, ist daher nicht nur eine Frage der „Gebäude-Tradition“, sondern vor allem der Glaubens-Tradierung, also der Glaubensweitergabe an die kommenden Generationen. Sie ist in Zeiten eines abbrechenden Glaubenslebens in unserer Gesellschaft auch ein Zeichen, dass der Glaube immer noch vielen Menschen wichtig und wertvoll ist.

Gerade wer mit seiner aktuellen Lebenssituation „fremdelt“, wer sich angesichts einer Krise gehetzt und unbeheimatet fühlt, findet oft in einer Kirche Zuflucht. Daher wage ich das Werk der Barmherzigkeit: „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen!“ auch geistlich zu deuten: Wer im eigenen Sterben oder in der Trauer an die anderen, auch an deren Kirchen denkt, der darf sich das für die Ewigkeit anrechnen lassen.

Ihr Pfarrer Holger Kruschina